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September

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WeinSteinBike Wachau

Mühldorf i. d. Wachau, 8.5.2010


Sumo

Licht und Schatten in Mühldorf, ….. so oag!

Die Pam, die wollt ja unbedingt Mühldorf fahren. Ich habe gesagt, das ist ein Blödsinn, weil Mühldorf schwer ist und weil die Pam noch eigentlich keinen Meter im Wald allein gesessen ist, sondern immer nur am Tandem. Jedenfalls, schlussendlich ist die Pam natürlich dann doch gefahren, und weil die Schwiegermutter auch dabei war und auf den Buben geschaut hat - bin ich halt auch gefahren. Die Small-Distanz, weil ich ja, wie wir alles wissen, niemals nix trainiere.

Bevor wir losgefahren sind, ist mir allerdings etwas schlecht geworden, weil wir statt der auf der Hobby Trophy Homepage versprochenen 15€ Nenngebühr 30€ pro Person zu berappen hatten. 30€ für ein 22km Rennen ist wirklich ein Preis der seines gleichen sucht und lässt das Werbeversprechen der Homepage "günstigste Rennserie Österreichs" in einem neuen Licht erscheinen!

Der Kurs war super, lustig zu fahren, abwechslungsreich und kein bisschen einfach. Ich kann dieses rennen allen (die ihr Rad gut beherrschen) nur wärmstens ans Herz legen. Ausserdem war gestern für mich eine Premiere: ich bin ein Rennen gefahren aber seit gestern ERSTER der M40 Hobby Trophy und ERSTER in der Top Six!

Leider konnte ich nicht bis zur Siegerehrung warten, weil Prinzessin Pam sich ein wenig in der Botanik ausgebreitet hat und deshalb ein wenig mitgenommen war – Gehirnerschütterung, Peitschenschlag und überall blaue flecken. Aber das ist eine andere Geschichte.

Rennbericht Pam, die erste:

Das mit den 30€ war mir eigentlich wurscht, denn das hat ja eh der Trafikant bezahlt. Nach einer schlaflosen Nacht mit kaltem Angstschweiß, die nicht enden wollte, war ich schon vor Rennbeginn ein wenig erschöpft.

Weil ich niemanden behindern wollte, startete ich gemütlich. Ein Fehler da es doch noch langsamere Radfahrer/innen gibt als mich. Ich fand das alles ja ganz lustig, der Philip hatte wieder mal total übertrieben. Meistens war es easy, manchmal ein bisschen schwieriger aber alles irgendwie schaffbar. Nach dem ersten Hügel kam ich zu einer Bachquerung, das war lustig, das Wasser spritzte und ich spürte die kühlen Wassertropfen auf meiner Haut. Nur leider spürte ich nach kurzer Zeit auch, dass mein Fahrrad die Prüfung nicht so souverän überstanden hat wie ich – dem Hinterreifen ging zusehends die Luft aus.

Ich war gerade dabei meinen Schlauch auszupacken, als ein anderer Radfahrer vorbei kam, den ich fragte ob er mir beim Reifen wechseln helfen könnte. Zu meinem Pech hatte der Ersatzschlauch ein Loch und ich musste einige hundert Meter laufen bis mir ein Betreuer einen Schlauch borgte und ich weiter fahren konnte.

Ich fuhr also weiter bis die Strecke mich abwarf, ich detonierte und rutschte kopf über richtung Tal. Kurz darauf stand ich auf und überprüfte, ob noch alles an mir dran ist und bat 2 Radfahrer, die an mir vorbei fuhren, Hilfe zu schicken. Etwas schwindelig, übel und humpelnd schob ich mein Rad die Abfahrt runter bis mir (ich glaub das war ein feuerwehrmann) ein Auto entgegen kam und mich einsammelte. Kurz darauf kam auch schon die Rettung (meine Premiere in einem Rettungsauto), die mich ins Ziel brachte.

Was lerne ich daraus? Ich muss viel mehr im wald fahren und üben üben üben.

Da sumo und die prinzessin