Weinbergtrophy – 5 Stunden von Großengersdorf (12.Oktober 2013)

Mr. Space-K erzählt: so hab ich’s nun zum zweiten mal geschafft meinen mittlerweile faulen fetta…. in die höhe zu liften und mich in die weite ödnis von grossengersdorf zu begeben. zwischen weinplantagen und düneneinschnitten hindurch, nach den sintflutartigen regenfällen vom vortag auf entsprechend morastigen agrarwegen und ackerabgrenzungen gatsch aufsammelnd über die 10 rundenkilometer der weinbergtrophy zu pilgern. wie das halt so ist, wenn man im jahr nur ein rennen bestreitet: man geht zwar willig, aber saftlos in die ersten runden, um sich nach 7 von geplanten 212 runden seine belanglosigkeit eingestehen zu müssen.

die ersten 3 runden war alles bei bester gesundheit, dann schlich sich schön langsam ein lungenpatschen ein, irgendwer sog mir die spritzigkeit aus den beinen und versorgte diese als gegenleistung mit sinnlosen krämpfen. einzig die pumpe lief ein getunter brabus mit 7,3 liter hubraum, flockig leicht hochdrehend und konstant die drehzahl haltend. zu gut für das restliche schwache fleisch.

in runde 6 dann die marienerscheinung in form einer blöden ansprache von hinten. das blade wadl philip kam angerückt. aber moment, der stand ja gar nicht auf der starterliste? am ende des rundenletzten hohlweges waren dann ned nur meine beine nimma optimal, sondern auch mein erinnerungsvermögen. es überholte mich zwar ein bekannter, jedoch ein anscheinend um einen kopf gewachsener mensch, der für seine polierte billardkugel zwischen den schultern mehr berüchtigt als bekannt is, diesmal aber mit verfiltzten dreadlocks a la tingeltangel bob (da gibt’s auch irgendwo im netz a beweisfoto ;-) ). sorry, des war ja gar ned der mr.oberschenkel # 1 philip, sondern dessen stimmenimitator mr.oberschenkel # 2, genannt stemplhuba. und als der martin an mir vorbei- und wegzog war mir klar, des wird heut sowieso nix und nimmamehr und hab nach eben 7 runden beim rundendurchgang des zwickzangl zum startnummer abzwicken gegriffen und die ihren job machen lassen.

nächstes jahr werd ich zwar wieder am start stehen, mit wahrscheinlich noch weniger trainingskilometern und -zeit. aber was soll’s, solange mehrfach aufgrund unerlaubter substanzen gesperrte leut’ bei einem pimperlrennen unter hobbetten mit mühe nur die nähe der stockerlplätze erreichen, bin auch ich zufrieden, schliesslich werden die über kurz oder lang mit multiplem organversagen vor mir ins gras beissen.

hochachtungsvoll Hr.Bert

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